Kaffee kann man auch selbst rösten

Kaffee – eine kleine Geschichte  – selbst rösten Kaffee kann man auch selbst rösten. Gebraucht werden grüne frische Kaffeebohnen und eine Pfanne. Diese muss auf 180 bis 220 Grad erhitzt werden. Kaffeebohnen bodenbedeckend in die Pfanne geben und immer wenden, sie müssen gleichmäßig geröst...

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Kaffee – eine kleine Geschichte  – selbst rösten

Kaffee kann man auch selbst rösten. Gebraucht werden grüne frische Kaffeebohnen und eine Pfanne. Diese muss auf 180 bis 220 Grad erhitzt werden. Kaffeebohnen bodenbedeckend in die Pfanne geben und immer wenden, sie müssen gleichmäßig geröstet werden, also immer wenden. Nach ca. 3 Minuten sind sie dann hellbraun. Man warte auf das erste Knacken, Zischen , der Grund ist das verdampfende Wasser – dann kommt das zweite Knacken, die Zellstruktur bricht zusammen.

Kaffee kann man auch selbst rösten

„Neben Herkunft und Qualität der Bohnen ist die Röstung einer der elementaren Bausteine eines guten Kaffees. Im Allgemeinen wird unter dem Begriff des Röstens die trockene Erhitzung des Rohkaffees verstanden. Erst durch das Rösten werden die Kaffeebohnen veredelt und erhalten so ihr einzigartiges Aroma und farbliches Erscheinungbild. Mit bis zu 1.000 Aromastoffen besitzt Kaffee ein großes Geschmackspotential und kann es locker mit jedem guten Wein aufnehmen. Die richtige Technik kombiniert mit großem Erfahrungsschatz lassen die Arbeit des Rösters zu einem besonderen Handwerk avancieren.“
Quelle: https://www.green-cup-coffee.de/blog/kaffeewissen/kaffeeroestung-kaffee-bohne/

Über die Qualität, das Aroma des Kaffees entscheiden oft wenige Augenblicke zwischen dem ersten und zweitem Knacken. Nach dem ersten Knacken entwickelt sich das Aroma und hier ist Fingerspitzengefühl und Erfahrung gefragt, um das gewünschte Aroma zu erzielen.

Kaffee Sortiment

Dr Christian Kring, Baristarie in Wien:
„Im Gegensatz zu Industriekaffee rösten wir Spezialitätenröster bei Temperaturen unter 220°C. Dadurch können wir den Kaffee so schonend zur Gänze durchrösten, dass die Kaffeebohnen an ihrer Oberfläche nicht verbrennen, wie es bei bis zu 600°C heißen Industrieröstungen so üblich ist. 

Baristarie Wien

Bei einer Röstdauer von bis zu 20 Minuten wird der Reichtum der Aromen voll zur Geltung gebracht, die Öle bleiben in der Bohne und treten nicht an ihre Oberfläche, damit die Aromen dort bleiben wo sie hingehören – nämlich IN der Kaffeebohne. Wenn Kaffeebohnen an ihrer Oberfläche glänzen, dann sind die Öle (als Träger der Aromen) bereits aus der Kaffeebohne an die Oberfläche gebrannt worden. Dies geschieht, wenn Kaffee über das 2. Knacken hinaus geröstet wird. Wir rösten unsere Bohnen niemals bis zum 2. Knacken, denn an diesem Punkt bekommt Kaffee diesen für Industriekaffee so typischen verbrannt-bitteren Geschmack.“

 

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